Individuelles Design
Logo, Markenname, Texte, Farben, Position, kompaktes oder breites Layout und Eckenradius lassen sich im Backend anpassen.
Karypto Analyse ergänzt WordPress um ein konfigurierbares Consent-Banner mit den Kategorien Statistik, Marketing und externe Medien. Besucher können nur notwendige Dienste zulassen, individuell auswählen oder allen Kategorien zustimmen. Erkannte Skripte, Tracking-Pixel und Iframes werden auf der WordPress-Seite serverseitig deaktiviert, bis die passende Auswahl vorliegt. Die Entscheidung lässt sich später über eine dauerhaft erreichbare Datenschutz-Schaltfläche ändern.
Funktionen
Logo, Markenname, Texte, Farben, Position, kompaktes oder breites Layout und Eckenradius lassen sich im Backend anpassen.
„Alle akzeptieren“, „Nur notwendige“ und eine granulare Auswahl stehen sichtbar zur Verfügung. Die Kategorien besitzen eigene Beschreibungen.
Bekannte externe Skripte, Pixel und Iframes werden vor der passenden Zustimmung im ausgelieferten HTML deaktiviert.
Voreinstellungen erkennen unter anderem YouTube, Vimeo, Google Maps, Google Analytics, Google Ads, Meta Pixel, Matomo und Clarity.
Nicht voreingestellte Anbieter lassen sich per Domain einer Kategorie zuordnen. Ein optionaler strikter Modus blockiert externe Skripte und Iframes umfassender.
Banner und Backend unterstützen Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Ukrainisch, Polnisch, Französisch und Niederländisch.
Installation
ZIP-Datei herunterladen und unter „Plugins → Neues Plugin hinzufügen → Plugin hochladen“ auswählen.
Karypto Analyse aktivieren. Das Plugin verwendet die vorhandene WordPress-Datenbank; separate Zugangsdaten sind nicht nötig.
Unter „Karypto Analyse → Cookie-Banner & Dienste“ Sprache, Texte, Datenschutzerklärung, Design und Kategorien festlegen.
Caches leeren und in einem privaten Browserfenster sowohl „Nur notwendige“ als auch „Alle akzeptieren“ und die individuelle Auswahl prüfen.
Ein sichtbarer Hinweis verhindert noch nicht, dass eingebundene Dienste bereits beim ersten Seitenaufruf Daten übertragen oder Informationen auf dem Endgerät speichern. Entscheidend ist die technische Reihenfolge: Ein zustimmungspflichtiger Dienst darf erst nach der entsprechenden Auswahl aktiv werden. Deshalb verbindet Karypto Analyse die Oberfläche des Banners mit einer Blockierung erkannter Integrationen auf der WordPress-Installation.
Für den Zugriff auf oder das Speichern von Informationen in einer Endeinrichtung verlangt § 25 TDDDG grundsätzlich eine auf klaren und umfassenden Informationen beruhende Einwilligung. Ausnahmen bestehen unter anderem für technisch unbedingt erforderliche Vorgänge. Welche Einbindung auf einer konkreten Website in welche Kategorie gehört, muss der Betreiber anhand der tatsächlichen Technik und Zwecke beurteilen.
Die Leitlinien 05/2020 des Europäischen Datenschutzausschusses erläutern Anforderungen an eine freiwillige, spezifische, informierte und eindeutige Einwilligung. Auch Artikel 7 der DSGVO verlangt unter anderem eine verständliche, leicht zugängliche und klar formulierte Darstellung sowie die Möglichkeit zum Widerruf.
Das Plugin bildet dafür wichtige technische Elemente ab: gleichberechtigte Auswahlwege, getrennte Kategorien, editierbare Erläuterungen und eine Schaltfläche, über die Besucher ihre Datenschutz-Einstellungen erneut öffnen können. Texte, Kategorien und Datenschutzerklärung müssen dennoch zur konkreten Website passen. Vorformulierte Standardtexte können die Bestandsaufnahme der eingesetzten Dienste nicht ersetzen.
Im Modus für bekannte Dienste erkennt Karypto Analyse verbreitete Einbindungen aus den Bereichen Statistik, Marketing und externe Medien. Dazu gehören beispielsweise Google Analytics, Google Ads, Google Tag Manager, Meta Pixel, Matomo, Plausible, Microsoft Clarity, Hotjar, YouTube, Vimeo und Google Maps. Für individuelle Dienste können zusätzliche Domains je Kategorie hinterlegt werden.
Automatische Erkennung besitzt bewusst Grenzen. Ein Theme, ein Tag Manager oder ein anderes Plugin kann Code anders einbinden als erwartet. Nach Installation, Themewechsel oder Änderungen an externen Diensten sollte deshalb kontrolliert werden, ob vor der Auswahl unerwünschte Verbindungen entstehen und ob freigegebene Inhalte danach korrekt funktionieren.
Karypto Analyse enthält zusätzlich eine eigene Webanalyse. Seitenaufrufe, aktive Zeit, Engagement und ausdrücklich markierte Button-Klicks können in der bestehenden WordPress-Datenbank gespeichert werden. Für die Analyse ist weder ein separates Analytics-Konto noch ein Analytics-CDN erforderlich.
Optional ist eine anonyme Analyse ohne Analytics-Cookie und ohne dauerhafte Besucherkennung möglich. Im zustimmungsbasierten Modus verwendet das Plugin ein First-Party-Sitzungscookie mit 30 Minuten Laufzeit, um Sitzungen und Absprungrate zu berechnen. Welche Variante für eine Website geeignet ist und welche Informationen erforderlich sind, hängt von Konfiguration und Einsatz ab.
Die WordPress-Entwicklerdokumentation nennt unter anderem Einwilligung und Wahlmöglichkeit, Zweckbindung, Datenminimierung, Transparenz und begrenzte Aufbewahrung als zentrale Datenschutzprinzipien für Plugins. Der offizielle WordPress Plugin Handbook-Abschnitt zu Privacy empfiehlt Entwicklern zudem, externe Datenübertragungen, gespeicherte Browserdaten und eingebundene Drittanbieter offenzulegen.
Passend dazu lässt sich die Aufbewahrungsdauer roher Analysedaten in Karypto Analyse konfigurieren. Eigene Eventnamen dürfen keine E-Mail-Adressen, Formularinhalte oder andere personenbezogene Angaben enthalten. Betreiber sollten nur Messwerte aktivieren, die sie tatsächlich benötigen, und die Verarbeitung in ihrer Datenschutzerklärung nachvollziehbar beschreiben.
Das WordPress Cookie Plugin kann kostenfrei heruntergeladen werden und steht unter der Lizenz GPLv2 oder neuer. Es gibt keinen notwendigen externen Karypto-Account für die lokale Analyse. Technische Eigenständigkeit bedeutet allerdings auch Verantwortung: Updates, richtige Konfiguration, regelmäßige Tests und eine passende Datenschutzerklärung bleiben Aufgaben des Website-Betreibers.
Wer Unterstützung bei der Einrichtung oder Prüfung benötigt, kann Karypto mit der technischen Integration beauftragen. Der Download selbst bleibt davon unabhängig kostenlos verfügbar.
Wer ein WordPress Cookie Plugin kostenlos einsetzen möchte, braucht mehr als eine hübsche Meldung am unteren Bildschirmrand. Karypto Analyse verbindet ein anpassbares Banner mit Kategorien, später änderbarer Auswahl, Blockierung verbreiteter Dienste und einer optionalen selbst gehosteten Webanalyse. Die konkrete Website muss anschließend getestet und rechtlich passend dokumentiert werden.
So entsteht eine transparente technische Grundlage, ohne zu behaupten, dass ein Plugin jede Website automatisch rechtskonform macht.
Quellen zuletzt geprüft am 15.09.2026. Diese Seite stellt technische Produktinformationen und allgemeine Hinweise bereit, keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Ja. Das Plugin wird kostenfrei zum Download angeboten und unter GPLv2 oder neuer lizenziert. Für die lokale Analyse ist kein separates Analytics-Konto erforderlich.
Nein. Rechtskonformität hängt von den eingesetzten Diensten, ihrer technischen Einbindung, den Informationen, der Konfiguration und dem jeweiligen Rechtsraum ab. Das Plugin ersetzt keine individuelle rechtliche Prüfung.
Es erkennt zahlreiche verbreitete Einbindungen und deaktiviert sie auf der WordPress-Installation bis zur passenden Auswahl. Individuelle Implementierungen müssen nach der Einrichtung praktisch getestet werden.
Ja. Logo, Marke, Texte, Farben, Position, Layout, Eckenradius, Link zur Datenschutzerklärung und Speicherdauer lassen sich im Backend konfigurieren.
Nein. Das Plugin nutzt die bereits konfigurierte WordPress-Datenbank. Zusätzliche Datenbank-Zugangsdaten werden nicht benötigt.
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